Aktuelles

Termine 2024

Es finden wieder regelmäßig offene Treffen statt, zu denen wir Sie / dich / euch herzlich einladen. 
Wann? 1. Mittwoch im Monat – 17:30 Uhr (Sommerpause im August/ Winterpause im Januar)
Wo?     Elsa-Brändström-Weg 48 (c/o Schütz)
            64289 Darmstadt/ Kranichstein
Einfach vorbeikommen oder vorher anfragen unter dageschichtswerkstatt@aol.com Wir freuen uns Sie / dich / euch kennenzulernen!
ACHTUNG – Im Juni findet am Mittwoch, den 5.6., das Zeitzeugengespräch mit Dr. Leon Weintraub statt – zu der wir alle herzlich einladen. Das offene JUNI Treffen kann leider doch nicht nachgeholt werden und fällt leider aus. Wir bitten dies zu entschuldigen.

„Versöhnung mit dem Bösen“
Zeitzeugengespräch mit Dr. Leon Weintraub am 5. Juni 2024

Leon Weintraub wird 1926 in Łódź/Polen geboren. Bis zum Kriegsausbruch geht Leon sechs Jahre in die Schule. Im Winter 1939 werden er und seine Familie gezwungen, ins Ghetto Litzmannstadt umzusiedeln. Der Jugendliche überlebt das Ghetto und Auschwitz-Birkenau. Es gelingt ihm, sich einem Häftlingstransport in ein Außenlager des KZ Groß-Rosen anzuschließen. Die Konzentrationslager Flossenbürg und Natzweiler-Struthof folgen, bevor Leon Weintraub kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges durch französische Truppen in der Nähe von Donaueschingen die Befreiung erlebt. In seinem 2022 erschienenen Buch „Die Versöhnung mit dem Bösen“ erzählt Dr. Leon Weintraub vom Weiterleben und der Versöhnung nach unermesslichem Leid.  Am 5.Juni spricht er darüber in Darmstadt in Justus-Liebig-Haus. 

Veranstalter:
Bistum Mainz und Maximilian-Kolbe-Werk in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt, der Darmstädter Geschichtswerkstatt, dem pax christi Rhein-Main Regionalverband Limburg-Mainz und dem DGB Bildungswerk Hessen. 

Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Schulklassen werden um eine Anmeldung gebeten.

Das Neue Palais – ein Darmstädter Tatort
Eine Kooperationsveranstaltung der Geschichtswerkstatt mit dem Staatstheater Darmstadt
11. Mai von 14 – 16 Uhr – Georg-Büchner- Platz
Vom 27.4. bis 12.5. ermöglicht das Projekt >>>> ZEIT-FUGEN/ inbetweens #4: Darmstadt / NEUES PALAIS des Staatstheaters am Ort der ehemaligen großherzoglichen Stadtresidenz (1864/65 erbaut) mit einer performativ-installative Raumintervention, der Geschichte des Ortes, an dem heute Staatstheater und Theatervorplatz sind, zu begegnen. Die Veranstaltung am Samstag vom 14 – 16 Uhr begleitet die Geschichtswerkstatt als Kooperationspartner und spricht mit Interessierten wie Gestapobeamte, in Darmstadt Vernehmungen durchführten, Verhaftungen und Deportationen organisierten und veranlassten.
1936 formulierte Werner Best die „Idee der politischen Polizei im völkischen Führerstaat“. In Darmstadt wurde sie umgesetzt, gehandelt wurde willkürlich und aus eigenen Antrieb heraus – auch im Neuen Palais, wo sich von 1940 bis 11.9.1944 die Staatspolizeistelle mit den Außenbezirken Mainz, Worms, Offenbach und Gießen befand.
Dass die Erinnerung an das unmenschliche Verhalten von Gestapobeamten während Verhören oder Vorsprechen überhaupt möglich ist, ist den Angehörigen der Verfolgten und den wenigen Überlebenden zu verdanken. Nur durch ihre Zeugenaussagen in den Nachkriegsprozessen erhalten wir heute einen minimalen Einblick in das Handeln und den Terror vor Ort, der einzelne sogar zur Selbsttötung veranlasste. Ihnen wird die Veranstaltung zum Tatort besonders Gehör schenken.  


Vom 18. April 2024 bis 31.Mai zeigt die Darmstädter Geschichtswerkstatt die Ausstellung „Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1945“ im Foyer des Staatsarchivs Darmstadt.
Den Eröffnungstag verpasst?
zum Nachlesen und Weiterlesen (inklusive Links zu den Pressestimmen zu Ausstellung und Projektarbeit)
>>>> Die Ausstellung „Zwischen Nonkonformität und Widerstand“ im Haus der Geschichte in Darmstadt >>>>BrechtGeschichtswerkstatt

Impressionen


Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1945
Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau
Wer waren die Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensweise nicht in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ einfügten? Die sich dem Anpassungsdruck verweigerten? Der Diktatur entgegenstellten? Welche Konsequenzen hatte dies für die Betroffenen angesichts des totalen Herrschaftsanspruchs des NS-Regimes?
Diesen Fragen geht die aktuelle Ausstellung Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1934 der Darmstädter Geschichtswerkstatt in Kooperation mit der BrechtGeschichtswerkstatt nach. Seit 08. Februar ist sie in Dachau, im Max-Mannheimer-Studienzentrum zu sehen. Die Vernissage eröffnet ein sechsköpfiges Ensemble der Viktoriaschule Darmstadt. Die Oberstufen:schülerinnen spielen das Lied Mein Vater wird gesucht von Hans Drach. Ein Lied, das aus der Perspektive eines Kindes Verfolgung und Ermordung von politischen Widerstandskämpfern, thematisiert. Es folgen die Begrüßung der zahlreichen Anwesenden – Stuhlreihen müssen nachgestellt werden – durch die Leitung des MMSZ, Felizitas Raith, die auf die jahrelange Kooperation zwischen der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt und dem Studienzentrum eingeht, und eine Einführung in die Ausstellung seitens Bernhard Schütz, der das Konzept der Ausstellung, die chancenreiche und gleichzeitig fordernde Begegnung mit den Archivalien im Rahmen biografischer Erkundungen und natürlich die professionelle Gestaltung durch Rainer Lind vorstellt. Dann spielt das Ensemble unter der Leitung von Christiane Tröger als Swing-Stück Means that you‘re Grand. Im Kontext der Ausstellung: eine Würdigung an die vom NS-Regime Verfolgten, erneut aus der Perspektive der sie Wertschätzenden – seien es Familienangehörige, Freunde oder Mitstreiter:innen gegen den Faschismus. 
Zum Weiterlesen:
unter Projekte >Widerstand und Archiv 2024  >>>> Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1945. Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau
Bertolt-Brecht-Schule-Darmstadt >>>>„Das ist die Akte, die mich interessiert!“ Die Erinnerungsarbeit und Fragen der Brecht Geschichtswerkstatt
SZ >>>> Auf den Spuren der Verfolgten
Unser Dank geht besonders an Demokratie leben und die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Fördervereine der Bertolt-Brecht-Schule und Viktoriaschule und das MMSZ. Ohne ihre Unterstützung und Förderungen wären die Ausstellung, die Vernissage, aber auch die Recherchen in dieser Form nicht möglich gewesen. 

Info zu den >>>> Stadtrundgängen
des Nationalsozialismus
am 05.05.2024 – 14 Uhr – über vhs
Darmstadt als Industriestadt um 1900
am 14.04.2024 – 14 Uhr – über vhs

Die Termine der Stadtrundgänge finden Sie im Angebot der vhs sowie online auf >>>> Politnetz und im Veranstaltungskalender des PStadtKulturMagazin >>>> Partyamt.de


BrechtGeschichtswerkstatt – Aktuell

Die Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. und die BrechtGeschichtswerkstatt möchten Jugendlichen und ...

Vor 90 Jahren – „Machtergreifung“ in Darmstadt

Geradezu antiquiert wirkt es im Zeitalter der Digitalisierung am Abend ...

Stadtrundgänge 2023

Der historische Stadtrundgang am 7. Mai thematisierte „Widerstand und Verfolgung ...

Z(w)eitzeug:innen zu Besuch in Darmstadt

Termin:  9. November 2023Ort: u.a. Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt Z(w)eitzeug:innengespräche an Darmstädter ...

„Es führt kein Weg zurück …“

Lieder und Texte zum Untergang des jüdischen Wilna vor 80 ...

Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1945

Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau ...

Das Neue Palais – ein Darmstädter Tatort

In Darmstadt befand sich die Staatspolizeistelle mit den Außenbezirken Mainz, ...

Die Ausstellung im Haus der Geschichte

Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung "Zwischen Nonkonformität und Widerstand" ...

Erinnerung an Distomo

Vor 80 Jahren: Distomo Am 10. Juni 1944, am gleichen ...

Ein kleiner Rückblick
Das war unser Jahr 2023

8. bis 12. November 2024 – Ehemalige Darmstädter und ihre Familienangehörigen zu Gast
Vor 85 Jahren fanden die Novemberpogrome in Darmstadt statt. Aus diesem Anlass lud die Stadt, das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen, ehemalige jüdische Mitbürger und/ oder ihre Familienangehörige für einige Tage nach Darmstadt ein. Die Darmstädter Geschichtswerkstatt beteiligte sich an der Vorbereitung und organiserte Zeitzeug*innen/ Zweitzeug*innen-Gespräche an Schulen, bot individuelle Begleitung und einen Stadtrundgang an.

Vor 80 Jahren – DAS ENDE DES GHETTOS IN WILNA
Termin:  Mittwoch 11. Oktober 2023 Uhrzeit 19 Uhr
Ort: Foyer Justus-Liebig-Haus
Am 23. September 1943 fanden die letzten Deportationen aus dem Ghetto von Wilna statt.
Wir erinnern an Opfer und Überlebende mit Berichten, Zeitzeugenaussagen, Liedern und Bildern.
Veranstalter: Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. in Kooperation mit der BrechtGeschichtswerkstatt

Wie erinnern? Regionale und (inter-)nationale Spurensuche zu Deutschlands Krieg im östlichen Europa
Datum:
Mi. 27. September 2023 Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Eckhart G. Franz-Saal, Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3

Ein Gespräch mit
: Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Veranstalter*innen: Deutsches Polen-Institut, Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. und Stadtarchiv Darmstadt

Gefragt – Die Stadtrundgänge der Darmstädter Geschichtswerkstatt
Der von der Böll-Stiftung gesponserte Stadtrundgang zum Thema „Widerstand im Nationalsozialismus“ fand trotz Hitzewarnungen des Wetteramtes am 09. Juli (14 – 16:15 Uhr). Der historische Stadtrundgang zum Thema „Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus in Darmstadt“ fand am 07. Mai (14 – 17.30 Uhr) statt.
>>>>>Stadtrundgänge 2023 

Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Osthofen
In Kooperation mit GVFD fand der Besuch des KZ-Gedenkstätte Osthofen und der Ausstellung „Auftakt des Terrors: Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ für Samstag, den 18. März statt. Die Führung begann um 13.00 Uhr an der KZ-Gedenkstätte Osthofen. Die Ausstellung war in Osthofen mehrere Wochen zu sehen. 

„90 Jahre Machtergreifung“ – eine Podiumsdiskussion im Haus der Geschichte

Am 2. März fand im Haus der Geschichte ein Veranstaltungstag zu „90 Jahre Machtergreifung“ statt. Gemeinsam mit Gegen Vergessen Für Demokratie Südhessen e.V. (GVFD) freuten wir uns auf den öffentlichen Vortrag von Heinrich Pingel mit anschließender Podiumsdiskussion um 18 Uhr im Staatsarchiv / Haus der Geschichte, Darmstadt.
>>>>>Vor 90 Jahren: Machtergreifung in Darmstadt

Die Termine rund um das erste Halbjahr des Darmstädter Gedenkjahr 2023 und weitere Informationen und Veranstaltungen finden Sie auch im  >>>>>Flyer der Stadt Darmstadt_Gedenkjahr_Halbjahr1_2023


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