Kirsti Ohr

Erinnerung an Distomo

Vor 80 Jahren: Distomo Am 10. Juni 1944, am gleichen Tag, an dem eine SS-Kompanie im französischen Oradour-sur-Glane 643 Frauen, Männer und Kinder bestialisch umbrachte, massakrierten Angehörige einer anderen SS-Einheit in Griechenland die Zivilbevölkerung des Dorfes Distomo – 218 unschuldige Opfer, vom Kind bis zum Greis. Die Deutschen zerstörten Gebäude, erschlugen das Vieh und zündeten …

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„Es führt kein Weg zurück …“

Lieder und Texte zum Untergang des jüdischen Wilna vor 80 JahrenEine Veranstaltung der Darmstädter Geschichtswerkstatt am        Mittwoch, 11. Oktober 2023um        19 Uhr im          Foyer des Justus-Liebighauses (1. Stock) Im September 1943 „liquidierte“ die deutsche Besatzungsmacht nach mehr als zwei Jahren Terrorherrschaft das Ghetto von Wilna. Von 60.000 Jüdinnen und Juden, die vor …

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Z(w)eitzeug:innen zu Besuch in Darmstadt

Termin:  9. November 2023Ort: u.a. Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt Z(w)eitzeug:innengespräche an Darmstädter SchulenVor 85 Jahren fanden die Novemberpogrome in Darmstadt statt. Aus diesem Anlass lud die Stadt, das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen, ehemalige jüdische Mitbürger und/ oder ihre Familienangehörige für einige Tage nach Darmstadt ein. Die Frage, ob sie sich vorstellen können, als Zeitzeug:innen/ Zweitzeug:innen …

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Fruma Kučinskienė

Nachruf Fruma KučinskienėDie Geschichtswerkstatt trauert um ihre litauische Freundin Fruma Kučinskienė Fruma Kučinskienė ist in der Nacht vom 22. auf 23. Dezember 2023 in Kaunas verstorben.Wir haben Fruma im Rahmen unserer Reisen nach Litauen auf den Spuren der Mordstätten der Nazi-Herrschaft kennengelernt. Fruma war eine der Wenigen, die das Ghetto in Kaunas überlebten, in dessen …

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Die Ausstellung im Haus der Geschichte

Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung „Zwischen Nonkonformität und Widerstand“ vom 18. April bis 31. Mai 2024 an Wochentagen von 9:00 bis 17:30 Uhrim Haus der Geschichte in Darmstadt Wer waren die Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensweise nicht in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ einfügten? Welche Konsequenzen hatte dies für die Betroffenen? Diesen Fragen widmeten sich …

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Zwischen Nonkonformität und Widerstand. Biografische Erkundungen 1933-1945

Die Darmstädter Geschichtswerkstatt zeigt ihre Ausstellung im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau Wer waren die Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensweise nicht in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ einfügten? Die sich dem Anpassungsdruck verweigerten? Der Diktatur entgegenstellten? Welche Konsequenzen hatte dies für die Betroffenen angesichts des totalen Herrschaftsanspruchs des NS-Regimes? Diesen Fragen geht die aktuelle Ausstellung Zwischen Nonkonformität und …

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Das Neue Palais – ein Darmstädter Tatort

In Darmstadt befand sich die Staatspolizeistelle mit den Außenbezirken Mainz, Worms, Offenbach und Gießen. 339 Personen sind heute namentlich bekannt, die in diesen „Dienststellen tätig“ waren. In Darmstadt zunächst in der Wilhelm-Gläsing Straße 21 und ab spätestens 1940 bis 11.9.1944 im Neuen Palais, das am heutigen Georg Büchner-Platz stand. Vom 27.4. bis 12.5. ermöglichte das Projekt …

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Sicherung Kurzbiografien

Adelung, Bernhard Angermeier, Heinrich * Benz, Philipp * Berger, Hugo * Bodenheimer, Alfred Callmann, Dr. Peter Karl Christaller, Helene Culmann, Dr. Emmanuel * Delp, Heinrich * Emrich, Georg Falck, Hermann * Fillsack, Hans * Freund, Fritz * Freund, Karl * Friedrich, Karl * Fröba, Georg * Fuchs, Frederike Goge, Dr. Arthur * Haas, Alexander * Harnack, Dr. Arvid * Hartung, Gustav * Haubach, Theodor Hickel, Theodor Joseph, Benno Keil, Ludwig * …

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NS-Geschichte wurde sichtbar

An 27 Orten in Darmstadt weisen Tafeln auf den Terror des NS-Staats, aber auch auf Aktivisten des antifaschistischen Widerstands wie Carlo Mierendorff oder Georg Fröba hin. Sie existieren aufgrund ehrenamtlichen Engagement und öffentlichem Interesse. Seit 1987 werden in Darmstadt „alternative Stadtrundfahrten“ angeboten. Eine Projektgruppe im Rahmen der „Bildungs- und Kulturgesellschaft Georg-Büchner“ machte den Anfang. Als …

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Friedrich Diefenbach

Friedrich Diefenbach wird am 25. Juni 1896 in Mainz als Sohn von Wilhelm Diefenbach und Sophie Petry geboren. Sein Vater ist Schiffer, er selbst erlernt das Friseurhandwerk. Im Ersten Weltkrieg erleidet er 1916 eine erste Kriegsverletzung, als ein Schrapnell-Steckschuss seinen rechten Oberschenkel trifft. Nach dem Krieg engagiert er sich politisch in der separatistischen Bewegung. Deren …

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